Neue Sage-Studie: Kleine und mittlere Unternehmen kommen gut durch die Krise

– Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) als Motor der wirtschaftlichen Erholung
– Vorhersage von Wachstumstrends bis 2025 auf Basis historischer Erkenntnisse aus der Rezession der Jahre 2007-2009
– In acht L?ndern wird die Zahl der neuen KMU zwischen 2022 und 2025 j?hrlich um 1,7 % steigen.
– Allein in Deutschland werden zwischen 2022 und 2025 273.000 neue KMU entstehen. Damit wird es erstmals mehr als 3 Millionen mittelst?ndische Betriebe in dem Land geben.
– Im Jahr 2024 wird der Wirtschaftsbeitrag deutscher KMU ein Rekordhoch von ?ber einer Billion Euro erreichen.
– Auch w?hrend der zu erwartenden Rezession 2023 wird die Bruttowertsch?pfung von KMU in Deutschland um 1,9 % steigen.

Frankfurt, 19. Januar 2023 – Die heute ver?ffentlichte Sage-Studie „Der Mittelstand: Treiber f?r wirtschaftlichen Aufschwung“ zeigt, dass KMU trotz anhaltender wirtschaftlicher Turbulenzen zunehmend widerstandsf?higer gegen?ber makro?konomischem Gegenwind geworden sind und bis 2025 weiterhin einen erheblichen Beitrag zur Weltwirtschaft leisten werden. So wird beispielsweise im Jahr 2024 der Wirtschaftsbeitrag deutscher KMU ein Rekordhoch von ?ber einer Billion Euro erreichen und damit 49,5 % der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertsch?pfung auf KMU zur?ckgehen. Weiter wird auch w?hrend der zu erwartenden Rezession 2023 die Bruttowertsch?pfung von KMU in Deutschland um 1,9 % steigen und damit der Mittelstand wachstumsbezogen 1,3 Prozentpunkte ?ber dem gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt (0,6 %) liegen. Die von Sage, dem f?hrenden Anbieter von L?sungen in den Bereichen Buchhaltung, Finanzen, Personal und Gehaltsabrechnung f?r KMU, in Auftrag gegebene und in Zusammenarbeit mit dem Centre for Economics and Business Research (Cebr) ver?ffentlichte Analyse untersucht die Rolle der KMU als Motor des wirtschaftlichen Aufschwungs in acht Schl?sselm?rkten und wertet Daten ab 2005 aus, um Wachstumstrends zwischen 2022 und 2025 zu prognostizieren. Die Studie verdeutlicht au?erdem die Rolle der KMU als Motor der globalen Wirtschaft. Die zentrale Erkenntnis ist dabei: Trotz wirtschaftlicher Ungewissheit zeigt der Mittelstandssektor keine Anzeichen von Abschwung oder Verlangsamung. Bis 2025 prognostiziert Cebr, dass die Zahl der KMU in allen untersuchten L?ndern (USA, Kanada, Gro?britannien, Spanien, Deutschland, Frankreich, Irland, Portugal) steigen wird. Allein in Deutschland werden zwischen 2022 und 2025 273.000 neue KMU entstehen. Damit wird es erstmals mehr als 3 Millionen mittelst?ndische Betriebe in dem Land geben.

Analysen von Marktdaten aus der Vergangenheit, die ebenfalls in den Bericht eingeflossen sind, unterstreichen auch die entscheidende Rolle von KMU bei der wirtschaftlichen Erholung von der globalen Finanzkrise 2007-2009 und prognostiziert einen ?hnlichen Weg f?r die Zukunft. Bis 2011 verzeichneten KMU in f?nf L?ndern wieder eine wachsende Besch?ftigung – so auch in Deutschland: Die Daten zeigen, dass die Zahl der KMU in Deutschland zwischen 2009 und 2015 kumulativ um 18 % auf insgesamt 2,4 Millionen gestiegen ist. Die Besch?ftigung nahm im gleichen Zeitraum um 16 % zu, wobei sie bis auf 2013, als die Zahl weitgehend konstant blieb, jedes Jahr stieg. In allen untersuchten europ?ischen L?ndern trugen KMU 2012, also vier Jahre nach dem Wirtschaftsabschwung, zu mindestens 48 % der gesamten Unternehmensleistung bei – ein klares Signal f?r ihre Bedeutung f?r die allgemeine wirtschaftliche Erholung.

Von allen Branchen, die zum Wachstum beigetragen haben, haben insbesondere die freien Berufe, und solche mit einem gro?en Bezug zu Wissenschaft und Technik stark von der Digitalisierung profitiert und waren entscheidend f?r den Aufschwung in vielen M?rkten. In Deutschland beispielsweise stieg der wirtschaftliche Beitrag der KMU in diesem Sektor von 81 Mrd. Euro im Jahr 2009 auf 116 Mrd. Euro im Jahr 2015, was einem Anstieg von 43 % entspricht und damit 18 Prozentpunkte ?ber dem Durchschnitt aller Branchen mit verf?gbaren Daten liegt. Dieses Wachstum spiegelt sich auch in den Besch?ftigungszahlen in diesem Wirtschaftszweig wider, die im Zeitraum nach der Krise (2009-2015) um 431.000 gestiegen sind, was einem kumulativen Wachstum von 28 % entspricht.

Christoph Stoica, Gesch?ftsf?hrer der zentraleurop?ischen Landesgesellschaften bei Sage, sagt: „In einer Zeit wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Turbulenzen zeichnen die Schlagzeilen oft ein d?steres Bild von der Zukunft der KMU. Um ehrlich zu sein: Ich sehe dieses Bild nicht, wenn ich mit unseren Kunden spreche. Stattdessen h?re ich regelm??ig ermutigende Geschichten ?ber Widerstandsf?higkeit, Innovation und Anpassungsf?higkeit. Geschichten von KMU, die sich dem aktuellen wirtschaftlichen Abw?rtstrend widersetzen und allen Herausforderungen zum Trotz Wachstumschancen erkennen. Anders als gr??ere Unternehmen haben KMU in Zeiten des Abschwungs die besondere F?higkeit, sich schnell umzustellen. Dank ihrer Agilit?t und Flexibilit?t k?nnen sie Ressourcen schnell umschichten, Pl?ne aktualisieren und neue Wege finden – nicht nur, um die Auswirkungen des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds abzumildern, sondern auch, um neue Chancen zu nutzen, die sich in Zeiten des Wandels ergeben. Insofern ist es ermutigend zu sehen, dass KMU ihre Rolle als Motor des weltweiten Wachstums auch in Zukunft beibehalten werden.“

Redaktioneller Hinweis

In Zusammenarbeit mit Cebr, einem der f?hrenden Wirtschaftsberatungsunternehmen Gro?britanniens, hat Sage acht M?rkte weltweit untersucht, um die Rolle von KMU bei der wirtschaftlichen Erholung zu verstehen und um auf der Grundlage historischer Erkenntnisse aus der letzten Rezession 2007-2009 Trends bis zum Jahr 2025 vorherzusagen.

Der vollst?ndige Report steht auf Englisch hier zum Download bereit: www.sage.com/en-gb/company/digital-newsroom/.

Keywords:KMU, Studie

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