Nach Brexit: Rechtsschutz für Autofahrer wichtig

Bei Unfall ist jetzt britischer Versicherer Ansprechpartner

Wiesbaden, 5. Januar 2021. Nachdem die ?bergangsregelungen zwischen Gro?britannien und der EU zum Jahresende 2020 ausgelaufen sind, sollten Autofahrer die Gr?ne Karte mitf?hren, wenn sie auf die Insel reisen – und dar?ber hinaus eine Rechtsschutzversicherung abschlie?en. Denn bei einem Unfall wird es komplizierter, warnt das R+V-Infocenter.

Britischer Versicherer jetzt Ansprechpartner
“Seit dem 1. Januar k?nnten die britischen Beh?rden von EU-B?rgern bei der Einreise verlangen, dass sie ihren Versicherungsschutz nachweisen”, erl?utert Hans-Peter Luckhaupt, Kfz-Experte bei der R+V Versicherung. Das geht einfach und unkompliziert mit der Internationalen Versicherungskarte f?r den Kraftverkehr, im allgemeinen Sprachgebrauch Gr?ne Karte genannt. Autobesitzer erhalten dieses Dokument kostenlos von ihrer Kfz-Versicherung.

Innerhalb der Europ?ischen Union k?nnen sich deutsche Autofahrer, die im Ausland durch ein Fahrzeug aus einem anderen EU-Land gesch?digt werden, an den deutschen Repr?sentanten des gegnerischen Haftpflichtversicherers wenden. “So k?nnen sie Anspr?che auf Schadensersatz schneller und einfacher geltend machen”, erl?utert Luckhaupt. Nach dem Brexit sieht das anders aus. Wenn Deutsche bei einer Reise nach England, Schottland, Wales oder Nordirland in einen Unfall verwickelt werden, ist ihr Ansprechpartner jetzt ausschlie?lich der britische Versicherer. “Dann brauchen die Autofahrer in vielen F?llen einen britischen Anwalt, der sie unterst?tzt. Doch das kann zeitraubend und teuer werden, vor allem wenn eine Klage notwendig ist. Eine Verkehrsrechtsschutzversicherung ist bei Reisen nach Gro?britannien daher auf jeden Fall sinnvoll”, r?t Luckhaupt.

Bei einem Unfall mit einem britischen Fahrzeug in Deutschland ?ndert sich jedoch nichts: Hier besteht weiterhin die Unterst?tzung durch das Deutsche B?ro Gr?ne Karte in Berlin.

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