ElbEnergie betont Sicherheit durch Kampfmittel-Freiheit

HanseWerk-Tochter ElbEnergie f?hrt Bauma?nahmen erst nach Pr?fung auf Kampfmittel-Freiheit durch. Beschleunigtes Verfahren ab 2021.

Nach dem Gro?-Aufgebot zur Entsch?rfung einer britischen Handgranate in Moisburg im Landkreis Harburg weist der Gasnetzbetreiber ElbEnergie, Tochterunternehmen von HanseWerk, auf die hohen Gefahren hin, da in der Metropolregion Hamburg viele Kampfmittel im Boden schlummern. Die von “Schatzsuchern” gefundene Granate wurde vom Kampfmittelr?umkommando direkt am Fundort neben einer Br?cke entsch?rft. Die HanseWerk-Tochter ElbEnergie war mit drei Spezialteams am Einsatz beteiligt, um die direkt unter der Br?cke verlaufende Gasleitung zu sichern, die Moisburg und die umliegenden Gemeinden versorgt.

“Dieser Vorfall hat erneut gezeigt, wie belastet unsere Region mit Kampfmitteln aus dem Zweiten Weltkrieg ist”, sagt Christine Rudnik, Gesch?ftsf?hrerin von ElbEnergie, Tochterunternehmen von HanseWerk. Aus diesem Grund gelte bei dem Netzbetreiber der wichtige Grundsatz, dass Bauma?nahmen erst bei Kampfmittel-Freiheit starten d?rfen. “Wir m?ssen Gefahren f?r Leib und Leben ausschlie?en.”

Besonders bei neuen Gas-Hausanschl?ssen hat dieses Prozedere einige Zeit in Anspruch genommen. Denn die Freigabe durch das zust?ndige Landesamt erfolgte oft erst nach mehreren Wochen. Christine Rudnik: “Da mussten wir handeln. Deshalb haben wir beim Landesamt f?r Geoinformation und Landesvermessung f?r unser gesamtes Netzgebiet die Pr?fung auf Kampfmittelfreiheit beantragt. Die Daten werden in unserem Planwerk hinterlegt, sodass wir f?r k?nftige Bauma?nahmen in 95 Prozent der F?lle selbst pr?fen k?nnen, ob eine Belastung mit Kampfmitteln vorliegt. Die Kosten hierf?r tragen wir als Unternehmen selbst. Dem Kunden entstehen nur dann zus?tzliche Kosten, wenn sein Grundst?ck belastet ist und w?hrend der Bauma?nahme zus?tzliche Sicherheitsma?nahmen erforderlich sind, zum Beispiel eine Sondierung des Baugrunds.” Sie betont den Mehrwert, der sich daraus f?r neue Kunden der HanseWerk-Tochter ergibt: “Im n?chsten Jahr k?nnen wir die Wartezeit deutlich reduzieren und trotzdem h?chste Sicherheit gew?hrleisten. Dennoch empfehlen wir jedem Bauherrn, der einen Gas-Hausanschluss plant, sich so fr?h wie m?glich an uns zu wenden. So werden wir trotz der hohen Nachfrage durch die neue Energiegesetzgebung allen W?nschen gerecht.”

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