Anhebung des Mindestlohns ab 01.01.2021

Erweiterte Meldepflicht f?r geringf?gig Besch?ftigte erst ab dem 01.01.2022

Essen – Schon seit Mitte 2020 im Gespr?ch, aber noch nicht rechtswirksam beschlossen. Steuerberater Roland Franz, Gesch?ftsf?hrender Gesellschafter der Steuerberatungs- und Rechtsanwaltskanzlei Roland Franz & Partner in D?sseldorf, Essen und Velbert, weist darauf hin, dass es das Bundeskabinett aber dann doch geschafft hat, die Dritte Mindestlohnanpassungsverordnung*) zu beschlie?en.

“Zum 1. Januar 2021 wird der gesetzliche Mindestlohn zun?chst auf 9,50 Euro brutto je Zeitstunde angehoben und steigt dann in weiteren Schritten zum 1. Juli 2021 auf brutto 9,60 Euro, zum 1. Januar 2022 auf brutto 9,82 Euro und zum 1. Juli 2022 auf brutto 10,45 Euro”, erkl?rt Steuerberater Roland Franz.

In den F?llen einer geringf?gigen Besch?ftigung ist die Minijob-Zentrale f?r die Erhebung und Einziehung der einheitlichen Pauschsteuer zust?ndig. In diesem Zusammenhang weist Steuerberater Roland Franz auch darauf hin, dass bei einer ?nderung des Sozialgesetzbuchs f?r Arbeitgeber von geringf?gig entlohnten Besch?ftigten eine Erweiterung der Meldepflicht eingef?hrt wurde, die im ?brigen auch f?r Arbeitgeber von im privaten Haushalt geringf?gig Besch?ftigten gilt. “Die Entgeltmeldungen sind f?r geringf?gig Besch?ftigte um einen Datenbaustein “Steuerdaten” zu erweitern”, erl?utert Steuerberater Roland Franz.

Zwar gilt die Meldepflicht formal ab dem 01.01.2021, wird aber im Einvernehmen mit dem Bundesministerium f?r Arbeit und Soziales erst zum 01.01.2022 umgesetzt.

“Unternehmen sollten beachten, dass die Angaben bei laufenden Besch?ftigungsverh?ltnissen, die ?ber den 31.12.2021 andauern, auch in der Jahresmeldung f?r das Kalenderjahr 2021 anzugeben sind”, r?t Roland Franz. Rechtsgrundlage ist 7. SGB IV – ?ndG, BGBl 2020 I, S. 1248

*) Die Anhebung des Mindestlohns beruht auf dem Beschluss der Mindestlohnkommission vom 30. Juni 2020.

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