Der Volksheld mit viel Geld: Ross Perot ist tot


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Ross Perot litt an Leukämie.

(Foto: REUTERS)

Über mangelnden Erfolg konnte sich der texanische Milliardär Ross Perot nicht beklagen. Allerdings blieb ihm das höchste Amt in den USA versagt – trotz zweimaliger Anläufe. Seine Kandidatur nutzte vor allem einem Herausforderer. Nun ist Perot mit 89 Jahren gestorben.

Der Milliardär und frühere US-Präsidentschaftskandidat Ross Perot ist tot. Der Texaner starb am frühen Dienstagmorgen im Alter von 89 Jahren im Kreise seiner Familie, wie ein Sprecher mitteilte. Perot litt an Leukämie.

Der fünffache Vater hatte Milliarden Dollar im Elektronikgeschäft gemacht: Er war Gründer des Unternehmens Electronic Data Systems. Zum Volkshelden wurde er, als er eine Rettungsaktion durch ehemalige Elite-Soldaten für einige seiner Mitarbeiter organisierte, die im Iran festgehalten wurden.

Der exzentrische Milliardär trat bei den Präsidentschaftswahlen 1992 neben Amtsinhaber George H.W. Bush und dessen demokratischem Herausforderer Bill Clinton als unabhängiger Kandidat an. Nicht zuletzt Perots überraschend gutes Abschneiden verhalf Clinton damals zum Wahlsieg. 1996 trat er erneut an, holte aber nur acht Prozent der Stimmen. Dabei machte er mit derben Sprüchen gegen Berufspolitiker und Karrieristen auf sich aufmerksam. Im Wahlkampf 2016 verglichen viele den heutigen Präsidenten Donald Trump mit Perot.



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