Brexit und Handelskrieg: Spanische Wirtschaft verliert Dynamik


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Ministerpräsident Sanchez sieht sich mit einer nachlassenden Wirtschaftsdynamik konfrontiert.

(Foto: picture alliance/dpa)

Einer schwierigen Regierungsbildung nach der Parlamentswahl folgt ein nachlassender Wirtschaftsaufschwung. Die fünftgrößte Volkswirtschaft der Eurozone rechnet in diesem und den kommenden Jahren mit weniger Wirtschaftswachstum – aus mehreren Gründen.

Spanien rechnet mit einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums auf 2,2 Prozent in diesem Jahr. 2020 sei ein Wachstum von 1,9 Prozent zu erwarten, das bis 2022 weiter schrittweise nachlassen werde, erklärte die amtierende sozialistische Regierung bei der Vorstellung ihres Stabilitätsprogramms für die kommenden vier Jahre.

2018 hatte Europas fünftgrößte Wirtschaft noch um 2,6 Prozent zugelegt. Zudem war Spanien in den vergangenen Jahren stets schneller gewachsen als die Eurozone.

Die Notenbank warnt wegen der globalen Konjunkturabkühlung und Risiken wie dem Brexit oder dem Handelskrieg zwischen den USA und China aber vor einem nachlassenden Aufschwung. Die EU-Kommission sagt Spanien in diesem Jahr ein Wirtschaftswachstum von 2,1 Prozent voraus, 2020 soll es nur noch zu 1,9 Prozent reichen.



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