Tipp – Nord Nord Mord: Sievers und die Tote im Strandkorb



Berlin (dpa) – Einst war Kommissar Theo Clüver (Robert Atzorn) auf Sylt tätig, doch nun ist sein Nachfolger, Kommissar Carl Sievers (Peter Heinrich Brix), bereits in seinem zweiten Film auf der Nordseeinsel zu sehen.

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Seinen ersten Fall im Oktober 2018 verfolgten mehr als acht Millionen Zuschauer. Mit “Sievers und die Tote im Strandkorb” zeigt das ZDF am Montag (29. April) um 20.15 Uhr den nunmehr zehnten Film der Reihe.

In einem Strandkorb liegt eine tote Frau, Marion Caspary. In der Nähe des Fundorts trifft Hauptkommissar Sievers auf den verwirrten Piet Pinter (Rolf Becker), der mit seinen Freunden Ingo Osborn (Dietrich Hollinderbäumer) und Olaf Bolt (Dieter Hallervorden) in einer Seniorenresidenz lebt, in der auch Caspary gearbeitet hatte. Pinter gerät erst unter Mordverdacht und dann in U-Haft; seine Freunde sind jedoch von seiner Unschuld überzeugt.

Mit einem Trick gelingt es den Männern, Kommissar Hinnerk Feldmann (Oliver Wnuk) zu überwältigen, Pinter zu befreien und ihn in einem Leuchtturm zu verstecken. Unterdessen ermitteln Sievers und seine Kollegin Ina Behrendsen (Julia Brendler) in der Seniorenresidenz, wo ihnen die betreuende Ärztin Dr. Strindberg (Janna Striebeck) und die Residenzleiterin, Frau Krippendorf (Hildegard Schroedter), verdächtig vorkommen.

Verdächtig gut ist – unter der Regie von Christian Theede (47, “Nord bei Nordwest – Gold!”) – das Zusammenspiel der erfahrenen Schauspieler Becker (84), Hallervorden (83) und Holllinderbäumer (76), welches dem Trio ganz offensichtlich viel Spaß gemacht hat: Sie kabbeln sich, ziehen eine Räuberpistole um einen Goldschatz aus dem Meer durch und gehen auf der Flucht mal eben seelenruhig pinkeln.

Den ganzen Film durchziehen diverse Haken und ein teilweise makabrer Humor, denn es geht auch um betrügerische Machenschaften um Verstorbene, deren Asche zwar in hübschen Urnen liegt, die aber offiziell nicht als tot registriert wurden.

Wer nach Sylt kommt, will entweder für immer bleiben oder gleich wieder gehen – so lautet ein Spruch im Film. Ihn macht sich Sievers offenbar zu eigen, denn er plant bereits eine erneute Versetzung. Frau Behrendsen soll seine Nachfolgerin werden, was natürlich ihren Kollegen Feldmann auf die Palme bringt. Hilfreich könnte da seine gewohnte (Selbst-)Ironie sein, und “da wäre noch sein unfassbar gutes Aussehen, welches mit seiner ausgeklügelten Intelligenz Hand in Hand geht”, erklärt Oliver Wnuk (43, “Klassentreffen”, “Lautlose Tropfen”) im Interview der Deutschen Presse-Agentur. Außerdem habe er ein hohes Verantwortungsbewusstsein und wolle Sylt nicht in den Händen seiner Kollegin wissen.

Vermutlich ist es aber eher so, dass weder Behrendsen noch Feldmann nicht ohne Sievers können, weshalb der Chef natürlich bleibt – samt persönlichem Geheimnis.



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