Donald Trump besucht erneut die Queen: Diese Regeln muss er beachten


Dass US-Präsident Donald Trump nicht für seine diplomatisch-feinfühlige Art bekannt ist, weiß inzwischen wohl jeder noch so fanatische Trump-Anhänger. Genau die feiern ihren “Make America Great Again” brüllenden Einpeitscher-in-Chief sogar gerade dafür. Insbesondere den britischen Royal-Fans zauberte Trump mit seinem ungehobelten Auftreten in Anwesenheit von Queen Elizabeth II. allerdings das blanke Entsetzen auf die Gesichter. 

Donald Trump besuchte die Queen vor einem Jahr

Es war der erste Besucht des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten bei Großbritanniens Monarchin. Doch offenbar hielt es Trump im Vorfeld nicht für nötig, die royalen Gepflogenheiten im Umgang mit der 93-jährigen Queen zu lernen. Im Gegenteil. Er tat das, was er am besten kann – möglichst viel Raum einnehmen und das in den Vordergrund stellen, was ihm am wichtigsten ist: sich selbst. Nachdem er zum Treffen auf Schloss Windsor zu spät kam und die Monarchin schlappe 15 Minuten in der Sommerhitze auf sich warten ließ, zeigte er ihr gegenüber immer wieder respektloses Verhalten. Bei einem Spaziergang über das Schlossgelände passierten die beiden die royale Leibgarde. Die faszinierte den Präsidenten offenbar so sehr, dass er der Queen immer wieder den Weg abschnitt und vor ihr lief – ein klarer Verstoß gegen das königliche Protokoll. “Es wird als unverschämt empfunden, der Majestät den Rücken zuzudrehen, wenn man die Queen trifft”, schrieb damals die britische Tageszeitung “Express”.

Diese Regeln muss er beachten 

Dass Trump und seine Ehefrau Melania sich bei der Begrüßung am Anfang ihres Treffens nicht vor der königlichen Hoheit verbeugten, empfanden viele als respektlos. Tatsächlich war das aber kein Bruch mit dem Protokoll. Denn als Staatsoberhaupt und als US-amerikanischer Bürger muss Trump das nicht tun. “Er muss sich nicht verbeugen und Melania muss keinen Knicks machen, weil sie keine britischen Bürger sind. Allerdings entschließen sich viele Nicht-Briten trotzdem dazu, besonders, wenn sie die Queen treffen, aus Respekt vor ihr und ihren Errungenschaften”, klärt William Hanson, Experte für royale Etikette, in der britischen “Daily Mail” auf. 

Queen Elizabeth II., Donald Trump

Peinlich: Während ihres Spazierganges über das Schlossgelände von Windsor lief Donald Trump immer wieder vor Queen Elizabeth II. Das gehört sich laut Protokoll nicht.

Spricht Trump die Königin an, sollte er dies mit “Your Majesty” tun. Anschließend sollte er sie “Ma’am” nennen. Prinz Charles sollte er hingegen “Your Royal Highness” nennen, gefolgt von “Sir”. Für seinen dominanten Handschlag ist Donald Trump nach zahlreichen Staatsbesuchen berüchtigt. Bei der Königin sollte er sich allerdings zurückhaltender verhalten. “Gib der Queen nie deine Hand, wenn sie dir nicht vorher ihre anbietet”, klärt Grant Harrold, der bekannt ist als “Royal Butler”, in der Zeitung auf. “Ich sage immer, es ist, als würde man ein Museum besuchen. Du kannst gucken, aber nicht anfassen”, erzählt er. 

Wenn es an das gemeinsame Essen geht, gibt es ebenfalls Regeln, die Trump beachten sollte. “Der Schlüssel liegt darin, die Queen zu beobachten und zu sehen, wann sie aufhört zu essen”, sagt Hanson. “Wenn die Queen aufhört zu essen, hören wir auch auf zu essen.”

Den ersten Fehler hat sich Donald Trump bereits geleistet. In seiner offiziellen Ankündigung des im Juni anstehenden Besuches nannte er die königliche Hoheit “Your Royal Majesty”. Man darf also gespannt sein, welche Fauxpas er sich noch erlauben wird. 

Quelle: “Daily Mail” / “Express”

US-Präsident: Trump-Besuch bei der Queen: Die Briten sind "not amused"



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