“Geht um Standort Deutschland”: Deutsche Industrie greift Altmaier an



Deutschlands Mittelständler werfen Bundeswirtschaftsminister Altmaier Untätigkeit vor. Nun legt die Industrie nach: Altmaier müsse entschieden mehr tun, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zu stärken, sagt BDI-Präsident Kempf.

Industriepräsident Dieter Kempf hat Wirtschaftsminister Peter Altmaier Versäumnisse vorgeworfen und ihn zu verstärkten Anstrengungen für die Wirtschaft aufgefordert. “Der Minister muss entschieden mehr tun, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zu stärken”, sagte der BDI-Präsident. “Dies gilt gerade deshalb, weil die Alarmsignale für unsere Konjunktur mittlerweile unübersehbar sind.”

Zuvor hatten mittelständische Unternehmen Altmaier in der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” Untätigkeit vorgeworfen. Kempf, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), kritisierte außerdem, “hochambitionierte Klimaschutzziele” ließen sich nicht mit dem Kopf durch die Wand erreichen, sondern nur im Einklang mit Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit.

“Bei den Energiekosten schießen die Preise durch die Decke.” Mittlerweile sei Deutschland im Vergleich der Kosten für Industriestrom das drittteuerste Land – unter mehr als 100 Standorten weltweit.



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