Sophia Thomalla schaltet sich in die Helm-Debatte ein


Mit dieser Aktion hat das Bundesverkehrsministerium endlich mal wieder für Gesprächsstoff gesorgt: Die Kampagne “Looks like shit. But saves my life” (“Sieht scheiße aus, rettet aber mein Leben”) soll junge Menschen animieren, beim Fahrradfahren einen Helm zu tragen. Auch Heidi Klum unterstützte das Anliegen und veranstaltete bei “Germany’s next Topmodel” ein Casting. Das gewann die Kandidatin Alicia – sie ist auf der aktuellen Kampagne vertreten. Auf dem Foto ist sie ganz rechts zu sehen.

Sophia Thomalla in Angriffsmodus

Auf weiteren Motiven trägt die 18-Jährige nur Unterwäsche und einen Helm – was der gut gemeinten Kampagne viel Kritik und einen Sexismus-Vorwurf einbrachte. Das wiederum brachte Sophia Thomalla auf die Palme, die sich nun in einem Instagram-Posting zu dem Thema äußerte und mit heftigen Vorwürfen auf die Kritiker losging: “Und einmal mehr die Sexismus Keule – war ja irgendwie nicht anders zu erwarten”, polterte die 29-Jährige – und setzte zu einer Rechtfertigung an. Kritisiert würde die Kampagne nur von Menschen, die gar nicht zur Zielgruppe gehörten. Die richte sich eigentlich an die Zuschauer von “GNTM” – und die spreche die Werbung an. Das sexy Outfit sei für den Erfolg unbedingt notwendig: Denn erst der “angebliche Sexismus” sorge für noch mehr Aufmerksamkeit.

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Und einmal mehr die Sexismus Keule – war ja irgendwie nicht anders zu erwarten. Und genau damit haben ein paar clevere zurecht gerechnet. Die, die gar nicht Zielgruppe sind, regen sich auf und sorgen für den Medienwirbel. Und die, die es ansprechen soll (Zielgruppe GNTM!), spricht es definitiv an. Und damit sorgt ein Unterhemd, ein bisschen Spitze und ein lasziver Blick dafür, die oben genannten eigentlich „nicht Zielgruppen-gerechten“ – dazu zu nutzen, mit dem angeblichen Sexismus für noch mehr Aufmerksamkeit zu sorgen. Sich zu echauffieren, wo es gar nichts zu echauffieren gibt. War es nicht vielleicht auch Sinn dieser Kampagne, das man diese sich anschaut, darüber sofort herzieht und diskutiert – also damit polarisiert? Denn mal ganz ehrlich: der Hauptbeweggrund, warum junge Leute keinen Helm tragen, ist nunmal, dass es verdammt scheisse aussieht. Kenne ich von mir selber damals. Und die sonstigen Motive sprechen nun wirklich nur alte Leute und/ oder Spießer an – wobei auch das seine Berechtigung hat (sollen schließlich auch Helm tragen). Meine Meinung also: top Kampagne! Und FUNKTIONIERT! 📸 by @rankinarchive

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Für die Kritiker der Plakataktion zeigt Thomalla nicht das Geringste Verständnis und wirft ihnen vor, “sich zu echauffieren, wo es gar nichts zu echauffieren gibt.” Tatsächlich gehe die Kampagne an den Kern des Themas heran: Der Hauptgrund, weshalb junge Menschen keinen Helm trügen, sei, “dass es verdammt scheiße aussieht”. Das kenne sie von sich selbst. Die neuen Fotos aus dem Bundesverkehrsministerium sprechen ihrer Meinung nach jedoch genau diese jungen Leute an und können einen Beitrag leisten, dass sie Helm tragen. “Meine Meinung also: top Kampagne! Und funktioniert!”

Letzteres hat hingegen nie ein Kritiker bestritten. Die Frage, ob die Kampagne sexistisch ist und ob das den guten Zweck heiligt, umschifft Sophia Thomalla elegant. Für derart differenzierte Stellungnahmen ist das Model aber auch nicht bekannt. Sie mag es krawallig – und hat auch mit dem neuen Posting wieder abgeliefert.

Ex-GNTM-Kandidatin Enisa



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